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So viele Lieblingsbücher

Die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ ist abgeschlossen, zwanzig Menschen interessierten sich für „Das Buch des Vaters“. Um es zu gewinnen, haben sie ihr momentanes Lieblingsbuch genannt, was einigen nicht leicht fiel. Es ist ja auch schwierig, sich festzulegen, wenn es so viele gute und unterschiedliche Bücher gibt. Das Spektrum der genannten Titel ist dementsprechend weit:

    • „Das alte Jahrhundert“, Peter Kurzeck
    • „Der Meister und Margarita“, Michail Bulgakow
    • „Zwei an einem Tag“, David Nicholls
    • „Vom Leben und Schreiben“, Stephen King
    • „Die Kunst des Feldspiels“, Chad Harbach
    • „Jeden Tag, jede Stunde“, Nataša Dragnić
    • „Open City“, Teju Cole
    • „Die Stadt der träumenden Bücher“, Walter Moers
    • „Rückkehr nach Somerton Court“, Leila Rasheed
    • „Games Of Thrones“-Reihe, George R. R. Martin
    • Gerade bin ich ganz in „Educating Rita“ vertieft, aber meine liebsten Bücher sind von Diana Gabaldon
    • „Arbeit und Struktur“, Wolfgang Herrndorf
    • „Sehnsucht nach Mill River“, Darcie Chan
    • „Tintenherz“, Cornelia Funke
    • „1Q84“, Haruki Murakami
    • „In meinem Himmel“, Alice Sebold
    • „Das große Los“, Meike Winnemuth
    • „Der Name des Windes“, Patrick Rothfuss

Einige Titel habe ich bereits gelesen, aber viele der Lieblingsbücher kenne ich noch nicht. Eine schöne Gelegenheit, das nachzuholen.

Vor lauter Freude über die vielen Buchtipps soll aber die Verlosung nicht vergessen werden. Wer bis gestern kommentiert hat, durfte teilnehmen. Damit es fair und anonym zugeht, habe ich nicht die Namen auf die Loszettel geschrieben, sondern die Uhrzeiten, an denen die jeweiligen Kommentare gepostet wurden: 20:44 Uhr hat das Rennen gemacht.
Freuen darf sich Steffen von Kunst Blog Buch – herzlichen Glückwunsch. „Das Buch des Vaters“ geht bald auf die Reise.

Meine Stadt von A bis Z – Berlin

Ich liebe Buchstaben, und ich liebe die Stadt, in der ich lebe. Da kommt die Blogparade von Birgit Ebbert gerade richtig: Meine Stadt von A bis Z.
Voilà, hier ist mein höchstpersönliches Berlin-ABC:

A wie anstehen für Berlinale-Karten
B wie BVG
C wie Chamäleon-Varieté
D wie Doppeldeckerbus fahren
E wie echt kalte Winter
F wie Fahrrad fahren
G wie Gendarmenmarkt
H wie Humboldthain
I wie Invalidenfriedhof
J wie Jüdisches Museum
K wie Kiezkantine
L wie Losbude im Tierpark Friedrichsfelde
M wie Möhrenkuchen in der Tortenwerkstatt
N wie Nordbahnhof
O wie Oderberger Straße
P wie Prenzlkasper
Q wie Quarkkeulchen im Strandbad Müggelsee
R wie Rummelsburger Bucht
S wie S-Bahn fahren
T wie Tram fahren
U wie U-Bahn fahren
V wie Veteranenstraße
W wie wohnen im wilden Wedding
X wie X-Berg
Y wie Straße Y*
Z wie Zeiss-Großplanetarium

* Da ich kein Yoga mache, musste ich hier schummeln: Die Straße Y kenne ich nur aus dem Stadtplan.

100 Wörter – unzählige Geschichten

Beim heutigen Büro-Ausmisten habe ich eine Liste gefunden: die 100 Wörter des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich hatte ich sie aufbewahrt, um sie mithilfe der Mnemo-Technik auswendig zu lernen (als Übung). Habe ich aber nie gemacht. Stattdessen die Liste ins Mnemo-Technik-Übungsbuch gesteckt und vergessen 😉
Als ich die Wörter aber heute wieder gelesen habe, ging in meinem Kopf ein Feuerwerk los – Erinnerungen aus der Jugend, Erzählungen von Eltern und Großeltern, Bilder aus alten Wochenschauen, den Fernsehnachrichten oder der Zeitung:

Aids, Antibiotikum, Apartheid, Atombombe, Autobahn, Automatisierung
Beat, Beton, Bikini, Blockwart, Bolschewismus
Camping, Comics, Computer
Demokratisierung, Demonstration, Demoskopie, Deportation, Design, Doping, Dritte Welt
Eiserner Vorhang, Emanzipation, Energiekrise, Entsorgung
Faschismus, Fernsehen, Film, Fließband, Flugzeug, Freizeit, Führer, Friedensbewegung, Fundamentalismus
Gen, Globalisierung
Holocaust
Image, Inflation, Information
Jeans, Jugendstil
Kalter Krieg, Kaugummi, Klimakatastrophe, Kommunikation, Konzentrationslager, Kreditkarte, Kugelschreiber
Luftkrieg
Mafia, Manipulation, Massenmedien, Molotow-Cocktail, Mondlandung
Oktoberrevolution
Panzer, Perestroika, Pille, Planwirtschaft, Pop, Psychoanalyse
Radar, Radio, Reißverschluss, Relativitätstheorie, Rock’n’Roll
Satellit, Säuberung, Schauprozess, Schreibtischtäter, Schwarzarbeit, Schwarzer Freitag, schwul, Selbstverwirklichung, Sex, Soziale Marktwirtschaft, Single, Sport, Sputnik, Star, Stau, Sterbehilfe, Stress
Terrorismus
U-Boot
Umweltschutz, Urknall
Verdrängung, Vitamin, Völkerbund, Völkermord, Volkswagen
Währungsreform, Weltkrieg, Wende, Werbung, Wiedervereinigung, Wolkenkratzer

Wenn ich auch nur das letzte Drittel des 20. Jahrhunderts mitbekommen habe, so hat doch beinahe jedes Wort eine persönliche Bedeutung für mich. Und hinter jedem steckt mehr als eine Geschichte.

Vorausschauend fahren

Letztens auf der Autobahn, nein über der Autobahn: ein riesiges Banner. Man muss den Blick heben, um es zu lesen. Darauf steht

Vorausschauend fahren
= Sicherheit

Autobahn

Autobahn

Ich war Gott sei Dank Beifahrerin, denn sonst wäre ich beim Entziffern des komplizierten ersten Wortes garantiert in das Auto vor mir geknallt.

Vorausschauend fahren
= Blick auf der Fahrbahn behalten

Kulinarische Ostsee

Bei unserem letzten Urlaub an der Ostsee haben mich zwei Restaurant-Beschriftungen besonders gefesselt:

 

Hausmannskost

Hausmannskost

Wenn man den Fisch erst nach der Hausmannskost zubereitet – ist er dann immer noch frisch?

 

Hausbackener Blechkuchen

Hausbackener Blechkuchen

Verglichen mit Mode-Torten und Lifestyle-Cupcakes ist Blechkuchen tatsächlich eher hausbacken. 🙂

Meine weiteste Dienstreise …

… führte mich im Frühling 2005 nach Kalifornien:

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Das war das Panorama beim Walken vor der Arbeit,

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das sah ich von meinem Schreibtisch aus,
während ich Texte schliff,

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hier nahm ich den Lunch ein,

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das sah ich während des Essens,

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und in diesem Pool schwamm ich zum Feierabend.
Seufz …

Aber ich arbeite natürlich auch im Winter sehr gerne 🙂