Schlagwort-Archive: Buchstaben

Meine Stadt von A bis Z – Berlin

Ich liebe Buchstaben, und ich liebe die Stadt, in der ich lebe. Da kommt die Blogparade von Birgit Ebbert gerade richtig: Meine Stadt von A bis Z.
Voilà, hier ist mein höchstpersönliches Berlin-ABC:

A wie anstehen für Berlinale-Karten
B wie BVG
C wie Chamäleon-Varieté
D wie Doppeldeckerbus fahren
E wie echt kalte Winter
F wie Fahrrad fahren
G wie Gendarmenmarkt
H wie Humboldthain
I wie Invalidenfriedhof
J wie Jüdisches Museum
K wie Kiezkantine
L wie Losbude im Tierpark Friedrichsfelde
M wie Möhrenkuchen in der Tortenwerkstatt
N wie Nordbahnhof
O wie Oderberger Straße
P wie Prenzlkasper
Q wie Quarkkeulchen im Strandbad Müggelsee
R wie Rummelsburger Bucht
S wie S-Bahn fahren
T wie Tram fahren
U wie U-Bahn fahren
V wie Veteranenstraße
W wie wohnen im wilden Wedding
X wie X-Berg
Y wie Straße Y*
Z wie Zeiss-Großplanetarium

* Da ich kein Yoga mache, musste ich hier schummeln: Die Straße Y kenne ich nur aus dem Stadtplan.

Niedersachen

Heute beim Lektorat eines Firmentextes gefunden: „Wir haben Erfolg in Niedersachen.“

Was sind denn bloß Niedersachen? Kleinigkeiten? Geringwertige Sachen? Niedrige Dinge? Oder niedere Dinge?
Hmmm … denk, grübel … ah, jetzt ist es klar: Niedersach*s*en. Das Bundesland.
Habe ich nicht letztens gelesen, dass deren Slogan „Immer eine gute Idee“ lautet? Ich schaue nach. Stimmt.

Dieser Slogan passt auch fürs Lektorat: Wenn man bei einem Wort ins Grübeln kommt, ist es immer eine gute Idee, nach fehlenden oder falschen Buchstaben zu suchen.

 

Das Internat hat viele Seiten

Gleich zwei Schmankerln sind mir heute beim Lektorieren begegnet:

Das erste:

„Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internatseite.“

Ja, manchmal kommt einem das Internet wirklich wie ein riesiges Internat voller ausgeflippter junger Leute vor.

Das zweite:

„Da fragt man am besten die Industrie- und Handlungskammer.“

Wenn ich das nächste Mal so richtig phlegmatisch bin, wende ich mich an die Handlungskammer.

Verbrecherschutz

So lautete die Headline auf S. 14 eines Magazins, das ich heute Morgen lektorierte. Na, so was, dachte ich mir, nun sollen Verbrecher auch noch geschützt werden?

Doch dann las ich weiter und merkte schnell, dass das Thema des Artikels ein ganz anderes war: Verbraucherschutz.

Da sieht man mal wieder, was zwei Buchstaben ausmachen können.

DIN sei Dank

Momentan überall im Netz zu lesen:

Das kleine ß soll auch eine große Variante bekommen. Das Deutsche Institut für Normierungen (DIN) hat den Ball ins Rollen gebracht.

Ich bin gespannt, wann das große ß offiziell Einzug ins Alphabet hält und wie es daherkommen wird. Und wie werden die Menschen es erfahren? Per Postwurfsendung an alle Haushalte Deutschlands?
Wird es uns wohl vorher vorgestellt? Schließlich muss ich noch Schreibübungen machen, damit das ESSZETT am Korrekturrand auch schön aussieht. Man hat als Lektorin ja so seine Ansprüche.