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LiebsterAward – mein Blog wurde nominiert

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Das textschliff-Blog wurde für den LiebsterAward nominiert. Eine Initiative, um Blogs bekannter zu machen. Das Prozedere: Man nominiert 10 Blogs und stellt 11 Fragen.
Nominiert hat mich meine Netzwerkpartnerin Henrike Dörr in ihrem Blog Outdoortraum. Vielen Dank dafür :-). Sehr gern beantworte ich ihre 11 Fragen. Danach gibt es dann meine Nominierungen und Fragen.

1. Warum bloggst du?
Als ich 2007 meine Website machen ließ, hat mir die Programmiererin einfach ein Blog mit angehängt. Obwohl ich eigentlich keins wollte. Aber ich habe dann schnell gemerkt, dass das Blog eine Möglichkeit ist, mich und meine Themen zu zeigen. Ich bin nicht die eifrigste Bloggerin, aber mindestens einmal im Monat schreibe ich etwas. Über Sprache und über alles, was mich als freiberufliche Textfrau interessiert und betrifft.

2. Wie bist du auf dein Thema gekommen?
Mein Thema ist Textschliff und alles, was (im weitesten Sinne) damit zu tun hat. Das lag natürlich nahe.

3. Ist es dir wichtig, viele Leser zu finden?
Die Anzahl der Leser ist mir nicht so wichtig. Das Blog soll Menschen, die sich für meine Dienstleistung interessieren, zeigen, wer und was sich hinter textschliff verbirgt.

4. Bloggst du strategisch?
Überhaupt nicht. Die einzige Vorgabe: mindestens ein Blogpost im Monat.

5. Liest du selbst Blogs? Welche?
Blogs mit beruflichen Themen lese ich vor allem, wenn ich auf interessante Artikel aufmerksam gemacht werde. Meist geschieht das über mein Text-Netzwerk und über Twitter. Momentan stöbere ich gern in Gartenblogs, weil ich mit meiner Familie seit Anfang des Jahres einen Schrebergarten habe. Hier gibt es für mich noch sehr viel zu lernen.

6. Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?
Ich bin die klassische Leseratte. Mit einem Buch, einer Kanne Tee und viel Zeit auf dem Sofa zu sitzen, ist für mich der Inbegriff von Entspannung. Seit wir einen Schrebergarten haben, bin ich auch oft draußen. Ich habe meine Begeisterung fürs Unkrautjäten entdeckt – kommt dem Korrektorat sehr nahe, wenn ich es mir genauer überlege. 😉

7. Welche Menschen inspirieren dich? Warum?
Mich inspirieren Menschen, die es neben den alltäglichen Verpflichtungen schaffen, zu schreiben. Ich nehme mir immer wieder ein Beispiel an vollzeit berufstätigen Romanautor_innen und versuche zu schreiben, wann immer es zeitlich passt.

8. Welche Rolle spielt Natur für dich?
Siehe Frage Nr. 6. Natur ist wunderbar, ich komme allerdings auch längere Zeit ohne viel davon aus. Durch den Garten merke ich aber immer mehr, wie erholsam es ist, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen.

9. Wenn du dich entscheiden müsstest: Berg oder Meer?
Definitiv Meer! Ich liebe lange Strandspaziergänge und könnte stundenlang auf Wellen und Horizont schauen.

10. Wie sieht deine Traumreise aus?
Ich bin von Sternzeichen Schütze, denen man eine große Reiselust nachsagt. Nun ja, das wäre vielleicht ein Argument, dass das mit den Sternzeichen doch nicht so stimmt. Ich verreise zwar hin und wieder, aber wenn ich nicht dazu komme, ist es auch nicht weiter schlimm. Koffer zu packen ist nämlich nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Meine Traumreise könnte eine sein, bei der mein Koffer mit allem, was ich brauche, fertig gepackt im Flur steht und ich nur noch einzusteigen brauche, um dann Sonne, Meer und Entspannung zu genießen. Das muss nicht in weiter Ferne sein – die Ostsee tut’s auch.

11. Würdest du deinen Job an den Nagel hängen, wenn du könntest?
Da ich seit meiner Kindheit gerne lese und schreibe, habe ich mit meinem Job als Lektorin und Texterin meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Wenn ich könnte, würde ich mir mehr Zeit fürs Romanschreiben nehmen. Aber das ist ja auch nur eine weitere Facette meines Jobs.

Und hiermit nominiere ich
Birte Vogel von Schreiben als Beruf
Johanna Prinz von Hallimasch und Mollymauk
Ina Baumbach von Textverfassung
Die Fernsehfreundin
Simone Harland von Geboren in den Sechzigern
Christoph Marx von Marx bloggt
Nataša Rupert-Herlth von der Textcouch
Martina Schäfer von FINIS Kommunikation
Daniela Puchers Blog
Dominique Hensel vom Planet Wedding

Ich freue mich über eure Antworten auf die folgenden 11 Fragen:
Was ist das Thema deines Blogs und wie bist du darauf gekommen?
Welche Stationen durchläuft bei dir ein Beitrag von der Idee bis zum fertigen Artikel?
Wo holst du dir Inspiration für deine Blogbeiträge?
Was machst du, wenn dir mal nichts einfällt?
Wenn du Zeit für ein weiteres Blog hättest: Worüber würdest du gerne noch bloggen?
Welches Buch liegt momentan auf deinem Nachttisch?
Und liegt vielleicht ein Manuskript in der Schreibtischschublade?
Was ist dein Ausgleich zur Schreibtischarbeit?
Gibt es ein Motto, das dich in deinem Leben begleitet?
Hast du einen Plan B?
Und zum Schluss die Gretchenfrage: klassisches Buch oder E-Reader?

So viele Lieblingsbücher

Die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ ist abgeschlossen, zwanzig Menschen interessierten sich für „Das Buch des Vaters“. Um es zu gewinnen, haben sie ihr momentanes Lieblingsbuch genannt, was einigen nicht leicht fiel. Es ist ja auch schwierig, sich festzulegen, wenn es so viele gute und unterschiedliche Bücher gibt. Das Spektrum der genannten Titel ist dementsprechend weit:

    • „Das alte Jahrhundert“, Peter Kurzeck
    • „Der Meister und Margarita“, Michail Bulgakow
    • „Zwei an einem Tag“, David Nicholls
    • „Vom Leben und Schreiben“, Stephen King
    • „Die Kunst des Feldspiels“, Chad Harbach
    • „Jeden Tag, jede Stunde“, Nataša Dragnić
    • „Open City“, Teju Cole
    • „Die Stadt der träumenden Bücher“, Walter Moers
    • „Rückkehr nach Somerton Court“, Leila Rasheed
    • „Games Of Thrones“-Reihe, George R. R. Martin
    • Gerade bin ich ganz in „Educating Rita“ vertieft, aber meine liebsten Bücher sind von Diana Gabaldon
    • „Arbeit und Struktur“, Wolfgang Herrndorf
    • „Sehnsucht nach Mill River“, Darcie Chan
    • „Tintenherz“, Cornelia Funke
    • „1Q84“, Haruki Murakami
    • „In meinem Himmel“, Alice Sebold
    • „Das große Los“, Meike Winnemuth
    • „Der Name des Windes“, Patrick Rothfuss

Einige Titel habe ich bereits gelesen, aber viele der Lieblingsbücher kenne ich noch nicht. Eine schöne Gelegenheit, das nachzuholen.

Vor lauter Freude über die vielen Buchtipps soll aber die Verlosung nicht vergessen werden. Wer bis gestern kommentiert hat, durfte teilnehmen. Damit es fair und anonym zugeht, habe ich nicht die Namen auf die Loszettel geschrieben, sondern die Uhrzeiten, an denen die jeweiligen Kommentare gepostet wurden: 20:44 Uhr hat das Rennen gemacht.
Freuen darf sich Steffen von Kunst Blog Buch – herzlichen Glückwunsch. „Das Buch des Vaters“ geht bald auf die Reise.

Urs Widmer schenkt Lesefreude

Vorgestern ist Urs Widmer gestorben, einer der großen deutschsprachigen Autoren. Zum ersten Mal in Berührung gekommen bin ich mit ihm während meines Germanistikstudiums, wir lasen „Der blaue Siphon“, eine märchenhafte Erzählung, in der der Erzähler in seine Vergangenheit reist.
Einige Jahre später habe ich Herrn Widmer dann sogar persönlich kennengelernt – während meiner Zeit im Lektorat des Diogenes Verlags. Ein reizender, höflicher und gänzlich uneitler Mensch, mit dem es angenehm war zu kommunizieren.
Sein Tod macht mich traurig, doch ist es Zufall, dass ich mich vor Wochen bei der Anmeldung zur diesjährigen Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ für eines seiner Bücher entschieden habe?
Am 23. April ist wieder Welttag des Buches, und im Rahmen der Blogger-Aktion verlose ich seinen Roman „Das Buch des Vaters“. Wie schön, dass dadurch vielleicht jemand die Gelegenheit erhält, sein Werk kennenzulernen.
Hiermit lade ich euch alle herzlich ein, ab dem 23. April im textschliff-Blog vorbeizuschauen und zu kommentieren.

Wer wissen möchte, welche Blogs teilnehmen und welche Bücher es zu gewinnen gibt, klicke hier. (Mein Eintrag ist die Nr. 143.)

Meine Stadt von A bis Z – Berlin

Ich liebe Buchstaben, und ich liebe die Stadt, in der ich lebe. Da kommt die Blogparade von Birgit Ebbert gerade richtig: Meine Stadt von A bis Z.
Voilà, hier ist mein höchstpersönliches Berlin-ABC:

A wie anstehen für Berlinale-Karten
B wie BVG
C wie Chamäleon-Varieté
D wie Doppeldeckerbus fahren
E wie echt kalte Winter
F wie Fahrrad fahren
G wie Gendarmenmarkt
H wie Humboldthain
I wie Invalidenfriedhof
J wie Jüdisches Museum
K wie Kiezkantine
L wie Losbude im Tierpark Friedrichsfelde
M wie Möhrenkuchen in der Tortenwerkstatt
N wie Nordbahnhof
O wie Oderberger Straße
P wie Prenzlkasper
Q wie Quarkkeulchen im Strandbad Müggelsee
R wie Rummelsburger Bucht
S wie S-Bahn fahren
T wie Tram fahren
U wie U-Bahn fahren
V wie Veteranenstraße
W wie wohnen im wilden Wedding
X wie X-Berg
Y wie Straße Y*
Z wie Zeiss-Großplanetarium

* Da ich kein Yoga mache, musste ich hier schummeln: Die Straße Y kenne ich nur aus dem Stadtplan.

Aktion: Blogger schenken Lesefreude

blogger_logo

 

 

 

 

 

Der Welttag des Buches – war vorgestern. Aber für mich ist eigentlich jeden Tag Büchertag, deshalb mache ich auch zwei Tage später noch bei dieser tollen Aktion mit und verlose hier im Blog ein Buch.

Beim Blick über mein Bücherregal war schnell klar, welches es werden würde: „Das Glück geht aus“ von Sonja Heiss.
Ich bin keine großartige Kurzgeschichtenleserin, aber diesen Band habe ich in einem Rutsch gelesen. Tolle Storys, die sich unauffällig anschleichen und dann nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Hätte ich nur ein Exemplar, würde ich es wohl nicht hergeben. Doch ich habe das Buch zum letzten Geburtstag doppelt bekommen, sodass eine funkelnagelneue Ausgabe auf die Gewinnerin oder den Gewinner wartet. Wer bis zum 30. April hier kommentiert, nimmt an der Verlosung teil. Ich freu mich drauf. 🙂

 

Blogparade: Mein Wunschkunde …

Premiere: Zum ersten Mal nehme ich an einer Blogparade teil. Sascha Theobald hat sie gestartet, und es geht um Wunschkunden. Eine Spezies, die wir Selbstständigen besonders gern haben. Voilà:

 

Mein Wunschkunde …

… kann auch eine Wunschkundin sein. 😉

… ist offen und humorvoll – denn ich lege Wert auf eine gute Arbeitsatmosphäre.

… redet mit mir und lässt mit sich reden.

… schreibt oder sagt, was sie/er möchte: klar, nachvollziehbar, verständlich.

… schickt mir wichtiges Material zu dem Termin, den er/sie angekündigt hat. Und gibt mir rechtzeitig Bescheid, wenn etwas dazwischenkommt.

… weiß, dass Texten Arbeit ist und dass Lektorat mehr ist als „nur mal eben schnell Drüberlesen“.

… freut sich darüber, wenn ich Fragen stelle und so lange nachbohre, bis alles klar ist.

… weiß, was Feierabend, Wochenende und Privatleben bedeuten.

… zahlt so zuverlässig, wie ich arbeite.

… beauftragt mich immer wieder. 🙂